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![]() Medienfonds ![]()
Absolute Favoriten unter den Steuersparanlagen sind derzeit die Medienfonds. Denn: Der Film- und Medienmarkt boomt seit Jahren in größtem Ausmaß. Ständig steigende Umsätze machen den Spielfilm zum Geschäft der Zukunft. Dabei ist die Nachfrage nach internationalen Spielfilmen viel größer als das Angebot. Die Umsätze im Videobereich haben sich in den letzten Jahren, genau wie die Anzahl der Multiplex-Kinoleinwände in Europa, verdreifacht und eine Marktsättigung ist nicht in Sicht. Und in den nächsten Jahren werden für die Medien aufgrund der Globalisierung riesige neue Absatzmärkte in den ehemaligen Ostblockländern, in Asien und auch in Afrika erschlossen.
An diesem Wachstumsmarkt können Kapitalanleger durch eine Beteiligung an Film- und Medienfonds partizipieren. Eine Investition in einen Medienfonds lässt hohe jährliche Erträge (Ausschüttungen) erwarten. Ein Medienfonds investiert in Filme und ist in Form eines KG - Anteils erhältlich. Medienfonds steigen meist nur in Filmprojekte ein, wenn ein großes Filmstudio das jeweilige Filmprojekt realisieren will. Vor Drehbeginn sind in der Regel bereits die Hälfte der Entstehungskosten des Films durch Abnahmegarantien der Vertriebsgesellschaften abgedeckt. Außerdem wird bei den meisten Produktionen das Fertigstellungsrisiko und die lückenlose Rechtekette durch Versicherungen abgedeckt.
Film- und Medienfonds nutzen keine besonderen steuerlichen Vorteile. Zum Steuersparmodell werden Filmfonds, weil es nach dem Handelsrecht verboten ist, selbstgeschaffene immaterielle Wirtschaftsgüter zu aktivieren. Die Aufwendungen für die Herstellung eines Films können von der Fondsgesellschaft (Kommanditgesellschaft) sofort im Jahr der Herstellung als Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Daraus ergeben sich für den Anleger (Kommanditisten) die angestrebten Verluste, die mit anderen positiven Einkünften verrechnet werden können und damit die Steuerlast senken.
Im Beteiligungsjahr fallen steuerlich negative Ergebnisse voraussichtlich bis zur Höhe der Beteiligung an. Dafür müssen in den Folgejahren alle Ausschüttungen aus Filmverleih, TV-Rechten, Videoverleih und -verkauf versteuert werden. Die Ausschüttungen werden mit Erlösen aus Kino, Videoverleih und -Verkauf, TV-Rechten sowie bei Auflösung der Fondsgesellschaft aus dem Verkauf der Rechte erwirtschaftet
Zur Risikoreduzierung investiert ein Film- und Medienfonds in der Regel in verschiedene Produktionen. Je nach Fondsvolumen werden mehrere Kinofilme mit Starbesetzung auch kleinere Projekte im Paket produziert. Eine weitere Risikominimierung bringt der Handel mit Filmrechten und die Reinvestition des Kapitals in neue Produktionen. Somit erwirbt ein Fonds innerhalb der Laufzeit eine Vielzahl von Filmen, die kontinuierlich hohe Renditen "einspielen".
Wie Sand am Meer |
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